Wanderparkplatz

Kaufberatung · Stand Oktober 2026

Stirnlampe zum Wandern: Was Lumen wirklich sagen, wann es dunkel wird, welche hält

Die meisten Stirnlampen werden über ihren Höchstwert verkauft: 400, 800, 2000 Lumen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz zählt ein anderer Wert — wie lange die Lampe hell genug bleibt, um den Weg zu sehen. Im Test, über den die Stiftung Warentest zuletzt berichtete, hielten manche Lampen ihre volle Helligkeit zwei Minuten, die Petzl Tikka 37.

  • 7 Stirnlampen verglichen
  • Dunkelheits-Rechner
  • Testergebnisse
  • Rotlicht, Akku, IP-Schutz

Alle sieben auf einen Blick

Zu den ausführlichen Einschätzungen

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  1. Unsere erste Wahl

    Petzl Tikka

    350 lm · 94 g · IPX4 · Einschätzung

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  2. Wasserdicht mit Akku

    Black Diamond Spot 400-R

    400 lm · 86 g · IP67 · Einschätzung

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  3. Für die Wegsuche

    Petzl Actik Core

    625 lm · 88 g · IPX4 · Einschätzung

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  4. Die robusteste

    Ledlenser HF6R Core

    800 lm · 126 g · IP68 · Einschätzung

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  5. Die leichteste

    Nitecore NU25 MCT UL

    400 lm · 47 g · IP66 · Einschätzung

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  6. Zum Laufen

    Silva Trail Runner Free 2

    450 lm · 122 g · IPX5 · Einschätzung

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  7. 9,94 €bei Amazon— Blukar Stirnlampe mit Rotlicht, Anzeige, Verweis mit Partnerkennung−38 % zur UVP

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Preise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Zeitpunkt und können sich seitdem geändert haben. Leuchtwerte laut Hersteller nach ANSI/PLATO FL 1.

Lumen, Leuchtweite, Leuchtdauer

Drei Zahlen auf jeder Packung — und was sie verschweigen.

Die meisten Markenhersteller messen nach dem amerikanischen Standard ANSI/PLATO FL 1. Petzl erklärt das Verfahren offen, und wer es kennt, liest die Packung anders:

Lumen

Gemessen 30 bis 120 Sekunden nach dem Einschalten, mit frischen Batterien. Der Höchstwert ist also der Wert der ersten zwei Minuten — nicht der Wert, mit dem die Lampe eine Stunde später noch leuchtet.

Leuchtweite

Die Entfernung, bis zu der noch 0,25 Lux ankommen — etwa so viel wie bei Vollmond. Sie hängt weniger an den Lumen als an der Form des Lichtkegels: Ein gebündelter Strahl reicht weiter, ein breiter leuchtet den Weg vor den Füßen besser aus.

Leuchtdauer

Die Zeit, bis die Lampe auf 10 Prozent ihrer Anfangsleistung gefallen ist. „12 Stunden“ heißt: nach 12 Stunden noch ein Zehntel so hell wie am Anfang — nicht 12 Stunden gleich hell.

Wie groß der Unterschied in der Praxis ist, zeigte der Test der Schweizer Zeitschrift K-Tipp. Nach einer Viertelstunde Laden hielten zwei Lampen ihre volle Helligkeit nur zwei Minuten und drosselten dann, um Akku zu sparen. Die Petzl Tikka schaffte 37 Minuten.

Vergleiche die mittlere Stufe, nicht den Höchstwert. Mit 100 bis 200 Lumen geht es sich auf einem Wanderweg gut — und dort entscheidet sich, ob die Lampe bis zum Parkplatz hält.

Wann wird es auf deiner Tour dunkel?

Im Dezember geht die Sonne in Kassel kurz nach vier unter. Viele Touren enden später.

Die Stirnlampe braucht man selten für den Aufstieg, aber oft für das letzte Stück. Der Rechner zeigt für deine Tour, wann es dunkel wird, und welche Lampen aus diesem Vergleich lange genug halten:

Monat
Wo?
11:00 Uhr
5 h
Sonnenuntergang
18:31 Uhr
Dunkel ab
19:05 Uhr
Zurück am Auto
16:00 Uhr

Zurück bei Tageslicht

Eine Lampe gehört trotzdem in den Rucksack — für den Fall, dass es länger dauert.

Sonnenzeiten für den 15. des Monats in Kassel, berechnet nach den Näherungsformeln der US-Wetterbehörde NOAA, auf wenige Minuten genau; Sommerzeit. „Dunkel ab“ ist das Ende der bürgerlichen Dämmerung, wenn die Sonne 6° unter dem Horizont steht — danach braucht man im Freien Licht, im Wald und in Nordhängen schon früher. Die Reserve ist unsere Annahme. Leuchtdauern der mittleren Stufe laut Hersteller, nur für Lampen, die sie veröffentlichen.

Und am Parkplatz selbst? Von 4.539 Wanderparkplätzen in unserem Verzeichnis ist nur an 15 in OpenStreetMap eine Beleuchtung eingetragen. An 218 steht ausdrücklich, dass es keine gibt, beim Rest weiß es niemand — was bei einem Waldparkplatz meist heißt: kein Licht. Wer im Dunkeln ankommt, sucht Auto, Schlüssel und Weg zum Wagen mit der Lampe.

Die Lampe gehört in den Rucksack, nicht ins Auto. Am Auto braucht man sie erst, wenn man schon da ist.

Stirnlampen im Test

Die Stiftung Warentest hat über zwei Tests ausländischer Partner berichtet.

K-Tipp, Schweiz · Bericht vom 25.11.2021

10 Stirnlampen, 7 überzeugten

  • 1. Decathlon Forclaz Trek 500 USB — günstig, damals rund 20 Euro
  • 2. Petzl Tikka — 37 Minuten volle Helligkeit, aber Feuchtigkeit im Tauchtest
  • Ledlenser SE07R — bestes Licht
  • Ansmann HD250RS, Varta H30R — volle Helligkeit nur zwei Minuten, Ansmann über fünf Stunden Ladezeit
  • Letzte: Knog Quokka Run — zu schwach, Winkel nicht verstellbar
Bericht bei test.de

Råd & Rön, Schweden · Bericht vom 23.10.2014

10 Stirnlampen, geprüft auf Helligkeit, Haltbarkeit, Verbrauch

  • 1. Silva Trail Runner II — vor allem im Praxistest
  • 2. Petzl Tikka XP
  • 3. Ledlenser Seo 5 — die hellste
  • Preis-Leistung: Black Diamond Cosmo
Bericht bei test.de

Die Modelle sind inzwischen meist überarbeitet, die Marken aber dieselben geblieben: Petzl war in beiden Tests vorn, Ledlenser hatte beide Male das hellste Licht. Den Testsieger von 2021 verkauft Decathlon nur selbst — bei Amazon haben wir ihn nicht gefunden.

Einen eigenen Stirnlampentest der Stiftung Warentest mit Noten gibt es in jüngerer Zeit nicht. Wer „Stirnlampe Test Stiftung Warentest“ sucht, landet bei diesen beiden Berichten.

Stirnlampe mit Rotlicht

Kein Spielzeug, sondern das Licht, das man in der Hütte am häufigsten braucht.

Rotes Dauerlicht erhält die Anpassung der Augen an die Dunkelheit und blendet andere nicht, schreibt Petzl. Das zählt in drei Situationen: im Hüttenlager, wenn die anderen schlafen; am Rastplatz, wenn man sich gegenseitig ins Gesicht leuchtet; und beim Blick auf Karte oder Handy, nach dem man sonst eine Minute lang nichts mehr sieht.

Rotes Blinklicht ist etwas anderes: ein Signal, um im Notfall gesehen zu werden. Petzl gibt für die Tikka eine Sichtbarkeit von 700 Metern an. Alle Lampen in diesem Vergleich haben Rotlicht; bei der Silva sitzt es als Rücklicht am Hinterkopf.

Akku, Batterie oder beides

Die Frage entscheidet sich an der Steckdose.

Ein fester Akku ist bequem und günstig im Betrieb — solange man abends laden kann. Ist er auf einer Hüttentour leer, hilft keine Batterie. Batterien bekommt man überall und wechselt sie in Sekunden, aber sie kosten auf Dauer mehr und landen im Müll.

Am flexibelsten sind Hybridlampen. Die Petzl Tikka und die Actik Core laufen mit dem Core-Akku oder mit drei AAA-Batterien, und Petzl schreibt, die Lampe erkenne die Quelle und passe die Leistung an. Die Silva Trail Runner Free 2 nimmt AAA-Batterien oder einen Hybridakku von Silva.

Und Kälte: Silva legt der Trail Runner ein Verlängerungskabel bei, damit man das Batteriefach bei Kälte unter der Jacke tragen kann. Im Winter gehört der Ersatz — ob Batterien oder Powerbank — nah an den Körper, nicht in die Deckeltasche.

IPX4, IP67, IP68

Die Schutzart sagt, wie viel Wasser die Lampe verträgt.

IPX4 — spritzwassergeschützt

Regen ja, untertauchen nein. Petzl nennt das „wetterfest“. Im K-Tipp-Test drang bei der Tikka unter Wasser Feuchtigkeit ein — genau das deckt IPX4 nicht ab.

IPX5, IP66 — Strahlwasser

Hält Wasser aus, das aus einer Düse kommt. Silva und Nitecore geben das an. Für jedes Wetter mehr als genug.

IP67, IP68 — untertauchbar

IP67 heißt laut den Herstellern hier: eine halbe Stunde in einem Meter Tiefe. IP68 geht darüber hinaus. Black Diamond Spot und Ledlenser HF6R.

Gewicht und Sitz

Die Lampen hier wiegen zwischen 47 und 126 Gramm. Auf dem Kopf spürt man den Unterschied nach einer Stunde, im Rucksack kaum. Wichtiger als das Gewicht ist, dass nichts drückt: Die Stiftung Warentest rät, den Tragekomfort möglichst im Laden auszuprobieren — das Stirnband darf nicht drücken, muss aber beim Laufen fest genug sitzen, damit der Lichtkegel nicht springt.

Lampen mit Batteriefach am Hinterkopf wie die Silva verteilen das Gewicht und springen weniger, stören aber beim Liegen. Wer die Lampe auch im Hüttenlager trägt, nimmt eine kompakte Lampe ohne Hinterkopfteil.

Technische Daten im Vergleich

Stirnlampen im Vergleich
 PetzlTikkaBlack DiamondSpot 400-RPetzlActik CoreLedlenserHF6R CoreNitecoreNU25 MCT ULSilvaTrail Runner Free 2BlukarStirnlampe mit Rotlicht
Preis34,89 €48,36 €—53,04 €38,90 €74,95 €9,94 €
Maximal350 lm · 70 m400 lm · 100 m625 lm · 115 m800 lm · 160 m400 lm · 132 m450 lm · 75 mk. A.
Mittlere Stufe100 lm · 12 h200 lm · 8 h100 lm · 7 hk. A.k. A.200 lm · 4 hk. A.
Gewicht94 g86 g88 g126 g47 g122 gk. A.
SchutzIPX4IP67IPX4IP68IP66IPX5keine Angabe
Energie3 × AAA (dabei) oder Core-AkkuAkku 1500 mAh, Micro-USBCore-Akku (dabei) oder 3 × AAAAkku, USB-CAkku 700 mAh, USB-C3 × AAA (nicht dabei) oder Silva-HybridakkuAkku 1200 mAh, USB-C
RotlichtDauer- und BlinklichtDauer-, Dimm- und BlinklichtDauer- und BlinklichtRotlichtRotlicht, zwei StufenRücklicht am BatteriefachRotlicht
TestK-Tipp 2021: Platz 2————Vorgänger: Råd & Rön 2014, Platz 1—
Angebot34,89 € Petzl Tikka bei Amazon, Anzeige48,36 € Black Diamond Spot 400-R bei Amazon, Anzeige— Petzl Actik Core bei Amazon, Anzeige53,04 € Ledlenser HF6R Core bei Amazon, Anzeige38,90 € Nitecore NU25 MCT UL bei Amazon, Anzeige74,95 € Silva Trail Runner Free 2 bei Amazon, Anzeige9,94 € Blukar Stirnlampe mit Rotlicht bei Amazon, Anzeige

Leuchtwerte nach ANSI/PLATO FL 1 laut Hersteller; bei Petzl die Werte der mitgelieferten Energiequelle. „k. A.“: vom Hersteller nicht veröffentlicht. Preise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Zeitpunkt und können sich seitdem geändert haben.

Die Stirnlampen einzeln

Zu jeder steht, wogegen sie spricht und wer sie nicht kaufen sollte.

1.Unsere erste WahlK-Tipp 2021: Platz 2

Petzl Tikka

Die Stirnlampe, die auf Wanderungen fast alles richtig macht — mit Batterien oder Akku.

Im Test der Schweizer Zeitschrift K-Tipp, über den die Stiftung Warentest 2021 berichtete, kam die Tikka auf den zweiten Platz und hielt ihre volle Helligkeit 37 Minuten lang — andere Lampen drosselten schon nach zwei Minuten. Heute leistet sie laut Petzl 350 Lumen bei 94 Gramm. Auf der Standardstufe gibt sie 100 Lumen für 12 Stunden, genug für jeden Rückweg. Sie läuft mit drei AAA-Batterien, die dabei sind, oder mit dem Core-Akku.

Maximal
350 lm, 70 m, 2 h
Mittlere Stufe
100 lm, 45 m, 12 h
Gewicht
94 g
Schutz
IPX4
Energie
3 × AAA (dabei) oder Core-Akku
Rotlicht
Dauer- und Blinklicht

Dafür

  • Im K-Tipp-Test auf Platz zwei, mit der längsten vollen Helligkeit.
  • 100 lm für 12 Stunden auf Batterien — die längste mittlere Stufe unter den Lampen hier, die Werte veröffentlichen.
  • Batterien bekommt man an jeder Tankstelle, der Core-Akku lässt sich nachrüsten.
  • Breiter, gleichmäßiger Lichtkegel für Weg und Füße.

Dagegen

  • Nur IPX4, spritzwassergeschützt: Im K-Tipp-Test drang beim Untertauchen Feuchtigkeit ein. Petzl verwies darauf, die Lampe sei nur spritzwasserfest.
  • Leuchtweite 70 m — für Trailrunning oder Wegsuche im freien Gelände knapp.

Nichts für: Wer im Starkregen unterwegs ist oder die Lampe in Bäche fallen lassen könnte. Dann IP67.

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2.Wasserdicht

Black Diamond Spot 400-R

Wasserdicht, mit Akku und der längsten mittleren Stufe unter den Akkulampen.

400 Lumen, 86 Gramm, fester Akku mit 1500 mAh. Black Diamond gibt IP67 an: eine halbe Stunde einen Meter unter Wasser. Auf der mittleren Stufe leuchtet sie mit 200 Lumen 8 Stunden und 60 Meter weit. Ein Sperrmodus verhindert, dass sie sich im Rucksack einschaltet, der Speicher merkt sich die zuletzt genutzte Helligkeit.

Maximal
400 lm, 100 m, 4 h
Mittlere Stufe
200 lm, 60 m, 8 h
Gewicht
86 g
Schutz
IP67
Energie
Akku 1500 mAh, Micro-USB
Rotlicht
Dauer-, Dimm- und Blinklicht

Dafür

  • IP67: taucht eine halbe Stunde unter, ohne Schaden.
  • Mittlere Stufe mit 200 lm doppelt so hell wie bei der Tikka, 8 Stunden lang.
  • Sperrmodus und Speicher für die letzte Helligkeit.

Dagegen

  • Micro-USB statt USB-C — ein Kabel mehr im Rucksack.
  • Fester Akku: Ist er leer, hilft keine Batterie aus der Hütte.

Nichts für: Mehrtägige Touren ohne Steckdose. Dann eine Lampe, die auch Batterien nimmt.

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3.Weiter sehen

Petzl Actik Core

Für den Weg, den man suchen muss — mit gebündeltem Licht bis weit voraus.

Die Actik Core hat neben dem breiten Lichtkegel einen gebündelten für die Ferne. Petzl nennt 625 Lumen und 115 Meter auf der höchsten Stufe, 88 Gramm, den Core-Akku inklusive. Auf der Standardstufe hält sie mit 100 Lumen 7 Stunden. Wie die Tikka nimmt sie notfalls drei AAA-Batterien. Das Amazon-Angebot nennt 600 Lumen, vermutlich eine ältere Ausführung.

Maximal
625 lm, 115 m, 2 h
Mittlere Stufe
100 lm, 60 m, 7 h
Gewicht
88 g
Schutz
IPX4
Energie
Core-Akku (dabei) oder 3 × AAA
Rotlicht
Dauer- und Blinklicht

Dafür

  • 115 m Leuchtweite auf der höchsten Stufe — für Markierungen und Wegweiser in der Ferne.
  • Akku dabei, Batterien als Reserve möglich.
  • Reflektierendes Kopfband.

Dagegen

  • Nur IPX4.
  • Die Standardstufe hält mit Akku kürzer (7 h) als die Tikka mit Batterien (12 h).

Nichts für: Wer nur im Hüttenlager und auf dem Weg zur Toilette leuchtet. Dafür reicht die Tikka.

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4.IP68, Fokus

Ledlenser HF6R Core

Die robusteste hier — Aluminiumgehäuse, IP68 und ein Fokus zum Drehen.

Ledlenser aus Solingen hieß früher Zweibrüder Optoelectronics, deshalb suchen viele noch nach der „Zweibrüder-Stirnlampe“. Die HF6R Core hat ein Aluminiumgehäuse, IP68 und einen Fokus, den man am Rad zwischen breitem und gebündeltem Licht verstellt. Ledlenser nennt 20 bis 800 Lumen, 25 bis 160 Meter und 3 bis 60 Stunden je nach Stufe, dazu 126 Gramm. Im K-Tipp-Test hatte eine Ledlenser — ein älteres Modell, die SE07R — das beste Licht.

Maximal
800 lm, 160 m
Mittlere Stufe
nicht angegeben
Gewicht
126 g
Schutz
IP68
Energie
Akku, USB-C
Rotlicht
Rotlicht

Dafür

  • IP68 und Aluminiumgehäuse — die robusteste Lampe hier.
  • Fokus stufenlos zwischen Nahfeld und Ferne.
  • Bis 800 lm und 160 m.

Dagegen

  • 126 g, die schwerste hier.
  • Ledlenser nennt nur Spannen, keine Werte für eine mittlere Stufe.

Nichts für: Wer auf jedes Gramm achtet. Dann die Nitecore.

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5.47 Gramm

Nitecore NU25 MCT UL

Die leichteste Lampe hier, mit drei Lichtfarben.

47 Gramm mit Kopfband, 400 Lumen, 132 Meter Leuchtweite, fester Akku mit 700 mAh, USB-C. Die Besonderheit sind drei Farbtemperaturen, von warm bis kalt — warmes Licht empfinden viele im Nebel und im Schnee als angenehmer. Nitecore gibt bis zu 45 Stunden auf der niedrigsten Stufe an, veröffentlicht aber keine Werte für die mittleren Stufen.

Maximal
400 lm, 132 m
Mittlere Stufe
nicht angegeben
Gewicht
47 g
Schutz
IP66
Energie
Akku 700 mAh, USB-C
Rotlicht
Rotlicht, zwei Stufen

Dafür

  • 47 g — halb so schwer wie die Tikka.
  • Warm-, Neutral- und Kaltweiß wählbar.
  • USB-C, IP66.

Dagegen

  • Kleiner Akku mit 700 mAh.
  • Keine veröffentlichten Leuchtdauern für die mittleren Stufen.

Nichts für: Lange Winternächte ohne Lademöglichkeit.

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6.Für LäuferVorgänger: Råd & Rön 2014, Platz 1

Silva Trail Runner Free 2

Für den Lauf im Dunkeln — mit Rücklicht und Batteriefach am Hinterkopf.

Silva gewann 2014 den schwedischen Test von Råd & Rön, über den die Stiftung Warentest berichtete — mit dem Vorgänger Trail Runner II. Die Free 2 verteilt das Gewicht: vorn die Lampe, hinten das Batteriefach mit rotem Rücklicht, das Kabel im Band. 450 Lumen, mittlere Stufe 200 Lumen für 4 bis 5 Stunden, 122 Gramm mit Batterien, IPX5. Ein Verlängerungskabel erlaubt es, das Batteriefach bei Kälte in der Jacke zu tragen.

Maximal
450 lm, 75 m, 1,5 h
Mittlere Stufe
200 lm, 50 m, 4 h
Gewicht
122 g
Schutz
IPX5
Energie
3 × AAA (nicht dabei) oder Silva-Hybridakku
Rotlicht
Rücklicht am Batteriefach

Dafür

  • Rotes Rücklicht — sichtbar für Autos auf dem Weg zum Parkplatz.
  • Gewicht vorn und hinten verteilt, springt beim Laufen weniger.
  • Verlängerungskabel, um die Batterien bei Kälte warm zu halten.

Dagegen

  • Batterien nicht dabei, Akku kostet extra.
  • Mittlere Stufe nur 4 bis 5 Stunden.

Nichts für: Wer im Hüttenlager eine kleine Lampe braucht. Das Batteriefach am Hinterkopf stört beim Liegen.

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7.Günstigste

Blukar Stirnlampe mit Rotlicht

Für die Taschenlampen-Schublade — und als Zweitlampe im Auto.

Eine Marktplatzlampe mit breitem COB-Leuchtfeld, stufenlos dimmbar, Bewegungssensor, Rotlicht, USB-C und 1200 mAh. Andere Blukar-Angebote werben mit 2000 oder 8000 „Lumen“, ohne eine Messnorm zu nennen. Dieses Angebot nennt gar keinen Lichtstrom. Als Zweitlampe im Auto, für den Fall, dass man am Parkplatz im Dunkeln sucht, ist sie genau richtig.

Maximal
keine Angabe
Mittlere Stufe
nicht angegeben
Gewicht
nicht angegeben
Schutz
keine Angabe
Energie
Akku 1200 mAh, USB-C
Rotlicht
Rotlicht

Dafür

  • Mit Abstand die günstigste.
  • Breites Licht, dimmbar, USB-C.

Dagegen

  • Keine Angaben nach ANSI-Standard: weder Lumen noch Leuchtdauer noch Leuchtweite.
  • Keine Schutzklasse angegeben.

Nichts für: Die Tour, auf der man sich auf die Lampe verlassen muss.

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Stirnlampe zum Joggen

Was beim Laufen anders ist als beim Gehen.

Beim Laufen springt der Kopf bei jedem Schritt. Eine Lampe, die beim Gehen ruhig sitzt, wackelt beim Joggen, und der Lichtkegel tanzt. Deshalb zählen hier zwei Dinge mehr als beim Wandern: ein fester Sitz und wenig Gewicht vorn.

Die Silva Trail Runner Free 2 ist dafür gebaut: Batteriefach am Hinterkopf, Kabel im Band, rotes Rücklicht für Autos auf der Straße. Ihr Vorgänger gewann 2014 den schwedischen Test. Wer es noch leichter will, nimmt die Nitecore NU25 mit 47 Gramm.

Schneller unterwegs heißt auch: weiter vorausschauen. Beim Laufen ist mehr Leuchtweite sinnvoll als beim Gehen — Petzl weist darauf hin, dass das Reservelicht seiner Lampen zwar zum Gehen reicht, für schnelle Aktivitäten wie Laufen aber zu schwach sein kann.

Die Lampe für den Notfall

Der Deutsche Alpenverein zählt eine Stirnlampe zur Ausrüstung für den Notfall: Ein Unfall kostet Zeit, und es wird schnell dunkel. Für Touren ohne Nachtaufbruch nennt er eine kleine Notfallstirnlampe ab etwa 30 Gramm. Und ohne Handyempfang ist die Lampe das Werkzeug für das alpine Notsignal: sechsmal pro Minute blinken, eine Minute Pause.

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Bleibt immer im Rucksack

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40 Lumen, Lithium-Knopfzellen, die laut Petzl zehn Jahre gelagert werden können, IPX7, von −30 bis +60 °C. Rotes Licht, das von weitem gesehen wird. Keine Wanderlampe, sondern die, die immer im Rucksack bleibt — der DAV nennt für Touren ohne Nachtaufbruch eine Notfallstirnlampe ab etwa 30 Gramm.

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Wenn du dich jetzt entscheiden musst

Petzl Tikka

Im Test auf Platz zwei, mit der längsten vollen Helligkeit. 100 Lumen für 12 Stunden auf Batterien, die an jeder Tankstelle zu haben sind, und nachrüstbar mit Akku. Für Wanderungen, die in der Dämmerung enden, gibt es kaum etwas Vernünftigeres.

Wenn du bei jedem Wetter unterwegs bist, nimm die Black Diamond Spot 400-R — IP67 und 200 Lumen für 8 Stunden.

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Häufige Fragen

Wie viel Lumen braucht eine Stirnlampe zum Wandern?

Gehen lässt es sich auf einem Wanderweg mit rund 100 Lumen gut, das ist bei vielen Lampen die mittlere Stufe. Mehr braucht man, um Markierungen und Abzweige in der Ferne zu finden. Wichtiger als der Höchstwert ist, wie lange die Lampe die mittlere Stufe hält.

Was sagt die Stiftung Warentest zu Stirnlampen?

Sie hat 2021 über einen Test der Schweizer Zeitschrift K-Tipp berichtet: Sieben von zehn Lampen überzeugten, Testsieger war die Trek 500 USB von Decathlon, Zweite die Petzl Tikka, das beste Licht hatte die Ledlenser SE07R. Die größten Unterschiede gab es beim Akku: Zwei Lampen hielten die volle Helligkeit nur zwei Minuten, die Tikka 37.

Wofür ist das Rotlicht an der Stirnlampe?

Rotes Licht erhält die Anpassung der Augen an die Dunkelheit und blendet andere nicht — im Hüttenlager, am Rastplatz, beim Kartenlesen in der Gruppe. Rotes Blinklicht zeigt im Notfall, wo man ist.

Akku oder Batterien?

Akku ist günstiger im Betrieb und praktisch, wenn man abends laden kann. Batterien bekommt man überall und tauscht sie in Sekunden. Am flexibelsten sind Hybridlampen wie die Petzl Tikka oder Actik Core, die beides nehmen.

Was bedeuten IPX4 und IP67?

Die Schutzart gegen Wasser. IPX4 heißt spritzwassergeschützt, Regen macht der Lampe nichts. IP67 heißt, sie übersteht eine halbe Stunde in einem Meter Wassertiefe. Im K-Tipp-Test mussten die Lampen eine Minute unter Wasser — die Tikka mit IPX4 ließ Feuchtigkeit ein.

Warum wird meine Stirnlampe nach kurzer Zeit dunkler?

Viele Lampen drosseln die Helligkeit nach kurzer Zeit, um den Akku zu schonen. Die angegebene Leuchtdauer zählt nach ANSI-Standard, bis die Lampe auf 10 Prozent ihrer Anfangshelligkeit gefallen ist — sie ist also nicht die ganze Zeit so hell wie am Anfang.

Woher die Angaben stammen

Die Leuchtwerte stammen von den Herstellern und sind, wo angegeben, nach ANSI/PLATO FL 1 gemessen. Die Testergebnisse stammen aus zwei Berichten der Stiftung Warentest über Tests ihrer Partner. Die Sonnenzeiten im Rechner sind berechnet, die Zahlen zur Beleuchtung der Parkplätze kommen aus unserem eigenen Datenbestand.