Wanderparkplatz in meiner Nähe
4.042 ausgewiesene Wanderparkplätze in Deutschland — mit den markierten Wanderwegen, die dort vorbeiführen, mit Stellplatzzahl, Gebühren und Untergrund. Standort freigeben oder einfach den Zielort eingeben.
Der Standort wird nur für diese Abfrage verwendet und nicht gespeichert.
Beliebte Regionen:Schwäbische AlbSchwarzwaldBergisches LandWeserberglandTeutoburger WaldSauerland
- Wanderparkplätze
- 4.042
- in ganz Deutschland
- kostenfrei
- 97 %
- von 2.935 mit Angabe
- Orte
- 2.699
- in 270 Landkreisen
- Stellplätze
- 16.488
- aus 999 Angaben
Was auf jeder Parkplatzseite steht
Nicht nur ein Punkt auf der Karte — sondern das, worüber man vor der Abfahrt Bescheid wissen will.
Wanderwege ab dem Platz
Welche markierten Wege unmittelbar vorbeiführen, mit ihrer Markierung — etwa „schwarzes Rechteck mit A2“ — und der Einordnung als Rundweg, regionaler Weg oder Fernwanderweg.
Kosten und Kapazität
Gebührenpflicht samt Höhe, sofern erfasst, die Zahl der Stellplätze, Öffnungszeiten und Zufahrtsbeschränkungen wie Höhenbegrenzungen.
Untergrund und Anfahrt
Ob asphaltiert oder Naturboden — nach Regen ein Unterschied. Dazu die Koordinaten zum Abtippen und Direktlinks in die gängigen Navigations-Apps.
Wanderparkplätze nach Wanderregion
Wanderregionen folgen der Landschaft, nicht den Verwaltungsgrenzen — hier der Einstieg über das Gebirge oder die Landschaft, in der du unterwegs sein willst.
- Schwäbische Alb391Karstlandschaft mit Albtrauf, Höhlen und Burgen
- Schwarzwald282Größtes zusammenhängendes Mittelgebirge Deutschlands
- Bergisches Land216Talsperren und Höhenrücken östlich von Köln
- Weserbergland210Bewaldete Höhenzüge beiderseits der Weser
- Teutoburger Wald197Schmaler Kamm mit Externsteinen und Hermannsdenkmal
- Sauerland164Waldreiche Höhenzüge mit dichtem Wegenetz
- Odenwald152Buntsandstein, Burgen und weiche Höhenzüge
- Pfälzerwald94Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands
- Spessart87Ausgedehnte Laubwälder zwischen Main und Kinzig
- Kellerwald81Alte Buchenwälder am Edersee
- Eifel71Vulkanische Mittelgebirgslandschaft mit Maaren
- Fränkische Schweiz64Felsentürme, Höhlen und Burgen auf engem Raum
Wanderparkplätze nach Bundesland
Der Bestand folgt der Wanderdichte: Mittelgebirge und Alpenvorland liegen deutlich vor den Küsten- und Tieflandregionen.
Was der Datenbestand zeigt
Auswertungen über alle erfassten Plätze — Zahlen, die sich sonst nirgends nachschlagen lassen.
Fast immer kostenfrei
Von 2.935 Plätzen mit Gebührenangabe sind 2.855 kostenfrei — 97 Prozent. Gebühren konzentrieren sich auf wenige, stark besuchte Ausgangspunkte; die Regel ist das nicht.
Klein statt weitläufig
Wo eine Stellplatzzahl erfasst ist, liegt der Mittelwert bei 10 Plätzen. Ein Wanderparkplatz ist typischerweise eine Ausbuchtung am Waldrand — kein Parkhaus. Genau deshalb sind sie an schönen Wochenenden schnell belegt.
Jeder zweite unbefestigt
Von 1.812 Plätzen mit Angabe zum Untergrund sind 50 Prozent unbefestigt — Schotter, Kies, Wiese oder Naturboden. Nach längerem Regen ist mit weichem Grund und Pfützen zu rechnen.
Barrierefreiheit bleibt die Ausnahme
Nur bei 182 Plätzen sind barrierefreie Stellplätze erfasst. Das heißt nicht, dass es nirgends welche gibt — es heißt vor allem, dass dieses Merkmal in den Daten kaum gepflegt ist.
Die größten Wanderparkplätze
Plätze mit der höchsten erfassten Stellplatzzahl — dort ist die Chance am größten, auch am Sonntagmorgen noch einen Platz zu finden.
- Opel-Zoo Waldparkplatz
Königstein im Taunus · 340 Stellplätze · kostenfrei · wassergebundene Decke
- Wanderparkplatz Steverbucht
Flaesheim · 200 Stellplätze · kostenfrei
- Wanderparkplatz Döhle
Döhle · 180 Stellplätze · kostenfrei · Naturboden
- Wanderparkplatz bei Porta Westfalica
Porta Westfalica · 162 Stellplätze · gebührenpflichtig · Asphalt
- Wanderparkplatz Napoleonsweg
Wulfen · 130 Stellplätze · kostenfrei · unbefestigt
- Wanderparkplatz Heimingshof
Hullern · 129 Stellplätze · kostenfrei
Landkreise mit dem größten Bestand
Wo besonders viele Ausgangspunkte erfasst sind.
- ReutlingenBaden-Württemberg112
- Rems-Murr-KreisBaden-Württemberg97
- OsnabrückNiedersachsen84
- LippeNordrhein-Westfalen83
- EsslingenBaden-Württemberg82
- KasselHessen75
- Waldeck-FrankenbergHessen67
- Ennepe-RuhrNordrhein-Westfalen66
- HochsauerlandkreisNordrhein-Westfalen62
- MiltenbergBayern56
- Siegen-WittgensteinNordrhein-Westfalen53
- RecklinghausenNordrhein-Westfalen53
- Rhein-Neckar-KreisBaden-Württemberg51
- MettmannNordrhein-Westfalen51
- KonstanzBaden-Württemberg51
- TuttlingenBaden-Württemberg48
- Oberbergischer KreisNordrhein-Westfalen48
- WaldshutBaden-Württemberg47
Gut zu wissen vor der Abfahrt
Was am Wanderparkplatz regelmäßig für Ärger sorgt — und wie sich das vermeiden lässt.
Nicht auf Forstwegen parken
Forst- und Wirtschaftswege sind für den öffentlichen Verkehr in aller Regel gesperrt, auch wenn keine Schranke davorsteht. Sie müssen zudem für Rettungs- und Löschfahrzeuge befahrbar bleiben. Ist der ausgewiesene Parkplatz voll, ist die nächste Ausweichfläche der bessere Weg — falsch abgestelltes Fahrzeug wird in beliebten Gebieten zunehmend abgeschleppt.
Im Winter ist die Zufahrt oft nicht geräumt
Waldparkplätze und ihre Zufahrten gehören meist nicht zum Räum- und Streudienst. In Mittelgebirgslagen kann eine Straße befahrbar aussehen und ab der Abzweigung zum Parkplatz nicht mehr sein. Winterreifen sind bei winterlichen Verhältnissen ohnehin vorgeschrieben; bei unbefestigtem Untergrund kommt Matsch hinzu, sobald es taut.
Übernachten im Fahrzeug
Auf öffentlichen Parkplätzen ist die einmalige Übernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit grundsätzlich geduldet, solange kein Verbotsschild etwas anderes sagt. Sobald es nach Camping aussieht — Markise, Stühle, mehrere Nächte —, ist die Grenze überschritten. In Naturschutzgebieten und Nationalparks gilt fast durchweg ein ausdrückliches Verbot; dort wird auch kontrolliert.
Anreise ohne Auto lohnt sich öfter als gedacht
Gerade an überlaufenen Ausgangspunkten ist die Anreise mit Bus oder Bahn die entspanntere Wahl — und ermöglicht Streckenwanderungen statt Rundwegen, weil man nicht zum Auto zurückmuss. In vielen Wanderregionen verkehren an Wochenenden eigene Wanderbusse.
Wertsachen nicht im Auto lassen
Abgelegene Waldparkplätze sind über Stunden unbeobachtet. Sichtbar zurückgelassene Taschen und Geräte sind dort ein bekanntes Ziel. Am besten alles mitnehmen, was nicht fest verbaut ist.
Häufige Fragen zu Wanderparkplätzen
Wie finde ich einen Wanderparkplatz in meiner Nähe?
Zwei Wege führen zum Ziel: Gib oben einen Ort oder eine Postleitzahl ein, oder lass deinen Standort ermitteln. Beides zeigt die erfassten Wanderparkplätze im Umkreis von 10, 25 oder 50 Kilometern, sortiert nach Luftlinie. Wer eine Tour im Voraus plant, gibt einfach das Zielgebiet ein — der eigene Standort wird dafür nicht gebraucht.
Was unterscheidet einen Wanderparkplatz von einem normalen Parkplatz?
Ein Wanderparkplatz ist ein ausgewiesener Ausgangspunkt für Wanderungen: Er liegt an einem markierten Wanderweg, trägt oft eine Infotafel oder Wanderkarte und ist meist unbefestigt. In diesem Verzeichnis sind ausschließlich Parkplätze erfasst, die in OpenStreetMap ausdrücklich als Wanderparkplatz ausgewiesen oder als Ausgangspunkt für Wanderungen gekennzeichnet sind — nicht jeder Waldparkplatz taucht hier auf.
Welche Wanderwege starten an einem Wanderparkplatz?
Auf jeder Parkplatzseite stehen die markierten Wanderwege, die innerhalb von 200 Metern am Platz vorbeiführen — mit Name, Markierung (etwa „rote Raute“) und Einordnung als örtlicher Rundweg, regionaler Wanderweg oder Fernwanderweg. Die Angaben stammen aus den Wanderrouten in OpenStreetMap; maßgeblich ist die Beschilderung vor Ort.
Sind Wanderparkplätze kostenlos?
Ganz überwiegend ja. Von den Plätzen, für die eine Gebührenangabe vorliegt, sind rund 97 Prozent kostenfrei. Das gilt vor allem für Wald- und Feldrandparkplätze. In stark besuchten Regionen wie dem Alpenvorland, der Sächsischen Schweiz oder an bekannten Gipfeln führen Kommunen und Forstbetriebe zunehmend Parkgebühren ein, häufig per Automat oder Parkschein-App. Auf jeder Detailseite steht, was erfasst ist.
Darf ich auf einem Wanderparkplatz im Wohnmobil übernachten?
Wanderparkplätze sind Parkplätze, keine Stellplätze. Erlaubt ist in der Regel allein die einmalige Übernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit, sofern kein Verbotsschild steht. Alles, was nach Camping aussieht — Markise, Tisch, Stühle, mehrere Nächte —, ist nicht zulässig. In Naturschutzgebieten und Nationalparks gilt fast immer ein ausdrückliches Verbot.
Wie voll sind Wanderparkplätze?
Wanderparkplätze sind meist klein: Wo eine Stellplatzzahl erfasst ist, liegt der Mittelwert bei zehn Plätzen. An bekannten Ausgangspunkten sind sie an sonnigen Wochenenden vormittags belegt. Wer sicher gehen will, startet früh, weicht auf einen benachbarten Platz aus oder reist mit Bus und Bahn an. Wildes Parken am Straßenrand behindert Rettungs- und Forstfahrzeuge und wird zunehmend abgeschleppt.
Woher stammen die Daten?
Alle Standorte, Merkmale und Wanderwege stammen aus OpenStreetMap und stehen unter der ODbL-Lizenz. Die Angaben sind ehrenamtlich erfasst und können unvollständig oder veraltet sein — insbesondere Gebühren und Zufahrtsregelungen ändern sich. Die Beschilderung vor Ort ist immer maßgeblich.
Woher die Daten kommen
Standorte, Merkmale und Wanderwege stammen aus OpenStreetMap und stehen unter der Open Database License. Die Angaben werden ehrenamtlich erfasst — sie sind unterschiedlich vollständig und können veralten. Wo eine Angabe fehlt, steht sie hier nicht; erfunden wird nichts. Wenn dir etwas auffällt, lässt es sich direkt in OpenStreetMap korrigieren und erscheint mit der nächsten Aktualisierung auch hier.